Leprazentrum Nazareti

Das Leprazentrum wurde von Sr. Maria Paula Wicki von den Baldegger Schwestern in der Schweiz bis September 2007 geführt. Es wurde 1951 unter anderem auch von Dr. Carlo Schöpf gegründet. Im September musste die Schwester, die seit 1963 das Zentrum geleitet hat, aus gesundheitlichen Gründen in die Schweiz zurückkehren. Pfr. Salutaris Mpinge wurde vor kurzem vom Bischof der Diözese Mahenge, zusätzlich zu seinen sonstigen Verpflichtungen, mit der Leitung betraut.

 

Pfarrer Salutaris, der Verantwortliche für Nazareti, mit einer Heimbewohnerin

Ebenerdig ist ein großes Karree (100m x 100m) von Häusern rund um einen Platz mit riesigen Mangobäumen und Kokospalmen gebaut. Die Behausungen der Kranken sind luftig und großzügig mit einem an einer Seite offenen Raum als Eingang und Kochplatz, dahinter ein Raum mit Tischen und Stühlen, einer Toilette, Waschtisch und 2 Schlafzimmern. Das gibt es 10-mal.

 

eines der vielen Häuser, in denen Leprakranke wohnen

In dem Leprazentrum leben 120 Patienten. Die Art der Stationierung hängt vom Fortschritt der Krankheit ab. Manche Leute sind schon 30 Jahre da. Von den 15 Betreuern sind 8 im Zentrum geboren. Das Leprazentrum besteht aus mehreren Einheiten:

  1. der Einheit, in der die Kranken innerhalb der Station leben, sich aber selber versorgen. Sie leben mit der ganzen Familie dort und daher ist viel Kinderlachen und Fröhlichkeit vorhanden.
  2. am Kopfende gibt es eine Versorgungseinheit für Patienten, die volle Pflege brauchen. Wir erfahren, dass hier auch teilweise Querschnitt Patienten liegen, die sich den Aufenthalt im Spital nicht finanzieren können. Es gibt eine Wäscherei und Büglerei, eine Küche für die zu verpflegenden Patienten, wo geheilte und nicht so kranke Menschen arbeiten. Ebenso gibt es auch einen OP, in dem kleine Eingriffe durchgeführt werden. Alle Einrichtungen sind für Frauen und Männer getrennt.
  3. vis a vis ist eine Kapelle und ein Geschäft, von dem die Bewohner der Station von November bis Juni die Lebensmittel gratis beziehen können. In der restlichen Zeit bringen die Angehörigen die nötigen Lebensmittel.
  4. außerhalb gibt es Häuser. Hier sind 80 Kranke, deren Gesundheitszustand besser ist, untergebracht. Teilweise sind die Häuser zur Finanzierung der Leprastation normal vermietet. In einem dieser Häuser ist eine Weberei, wo Webware z.B. Tischtücher gekauft werden können.

Impressionen aus Nazareti

 

ein Spiel

 

viele Kinder leben hier

 

die Spinnerei und Weberei, die Nazareti angeschlossen ist

Foto Mainstreet

Ifakara

Ifakara mit der Pfarre St. Andrew und dem St. Francis Hospital liegt 420 km südwestlich von Dar es Salaam entfernt im Landesinneren.

Spendenkonto

Bank: Raiffeisen Bank Oberland
A-6511 Zams
Empfänger: Pfarrpartnerschaft Ifakara
Kontonummer: 32045
BLZ 36359
IBAN Code: AT69 3635 9000 0003 2045
BIC Code: RZTIAT22359